Videomarketing 2020 – 7 spannende Statistiken

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Das Jahr 2020 stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Durch die weltweite Corona-Pandemie fallen Umsätze weg, der Verkauf über Online-Shops wird deutlich wichtiger als das Geschäft vor Ort. Auch wenn nun zur Bewältigung der Krise an vielen Stellen gespart werden muss, ist Marketing weiterhin das wichtigste Element, um Kunden zu gewinnen und somit Umsätze zu erzielen. Warum Sie trotz oder gerade wegen der Pandemie in diesem Jahr auf Videomarketing setzen sollten, erfahren Sie in unseren 6 Statistiken zum Thema Videomarketing 2020.

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1. Video-Ads die sich mit Corona auseinandersetzen sind genauso erfolgreich wie die, die es nicht tun

 
Das fand das Unskippable Lab von Google nach einer Analyse von 1.500 Videoanzeigen, die im März und April 2020 auf YouTube geschaltet wurden, heraus. Auch wenn es einen Anstieg der Anzeigen gab, die sich mit dem Thema Corona auseinandersetzen, war bei über 80% der Anzeigen keine Veränderung in Tonalität, Ausdruck oder Botschaft erkennbar. Die Werbeerinnerung, Kaufbereitschaft und Beliebtheit der Anzeigen konnte bei allen gleichermaßen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.
 
Der einzige Unterschied war in der Werbeerinnerung erkennbar: 35% der leistungsstärksten Anzeigen in diesem Bereich hatten im April einen Bezug zum Coronavirus. Dies lässt sich vermutlich auf die aktuell sehr hohe Relevanz des Themas zurückführen. Jedoch auch, wenn sich Nutzer häufiger an Anzeigen die das Thema Corona behandeln erinnern, konnte keine höhere Steigerung der Kaufbereitschaft, Kaufabsicht und der Beliebtheit als bei anderen Anzeigen festgestellt werden.
Videomarketing 2020

2. Der durchschnittliche Nutzer wird 2020 täglich 100 Minuten mit Webvideos verbringen

Laut einer Vorhersage von Zenith Media werden bis 2021 noch mehr Webvideos gesehen als in den Jahren zuvor. Während es 2019 noch im Schnitt 84 Minuten pro Tag waren, rechnet man damit, dass der Wert 2021 bei 100 Minuten liegen wird. Die Zeit, die die Nutzer täglich mit Online-Videos verbringen, ist auch in den vergangenen Jahren ähnlich stark angestiegen. Zwischen 2013 und 2018 sahen die Nutzer im Schritt jedes Jahr 32% länger Videos im Internet.
Damit nährt sich die tägliche Watchtime von Webvideos zunehmend der des klassischen Fernsehens an. 2019 verbrachte man täglich noch doppelt so viel Zeit vor dem Fernseher wie mit Webvideos. Bis 2020 soll die durchschnittliche Zeit vor dem Fernseher auf 165 Minuten pro Tag sinken und damit nur nocch 39% höher als die der Online-Videos sein.
Es handelt sich um Vorhersagen für die ganze Welt, Werte in Deutschland können abweichen.

3. 84% der Nutzer gaben in einer Befragung an, schon einmal ein Produkt aufgrund eines Videos erworben zu haben

In einer Umfrage zum Thema Videomarketing von wyzowl im Dezember 2019 gaben 84% der befragten Nutzer an, schon einmal ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung gebucht zu haben, da sie ein Video des Unternehmens gesehen haben.
Da wyzowl in der Umfrage nur 656 Personen befragt hat, von denen nur ein Teil zur Gruppe der Konsumenten gehört (eine genaue Angabe wird hierzu leider nicht gemacht), sind diese Angaben nicht repräsentativ. Erschwerend kommt hinzu, dass den meisten Konsumenten nicht bewusst ist, wenn Sie eine Kaufentscheidung aufgrund einer Werbeanzeige oder eines Videos fällen.
Auch wenn es schwierig ist, eine wirklich präzise Statisktik zu diesem Thema zu erstellen, denken wir aus der Analyse von Werbekampagnen und unserer eigenen Erfahrung heraus, dass der reale Wert im Bereich des von wyzowl gefundenen Wertes von 84% liegen wird.

4. Werbespots die ausschließlich basierend auf demografischen Angaben geschaltet werden sind deutlich weniger erfolgreich

Immer wieder schalten Unternehmen Werbeanzeigen, deren Kampagnenausrichtung einzig und allein auf demografischen Daten basiert. Google hat 75.000 YouTube-Kampagnen der letzten zwei Jahre (2018-2019) ausgewertet und miteinander verglichen, um die Wirkung der personalisierten Werbung zu bestätigen. Dabei wurden Kampagnen aus den einzelnen Branchen miteinander verglichen. Die einen basierten nur auf demografischen Angaben (z.B. Geschlecht und Alter), die anderen wurden mit dem Google-Tool “Erweiterte Zielgruppe” spezifisch auf eine genaue Interessensgruppe geschaltet.
Das Ergebnis ist eindeutig: In allen Bereichen wurde das Marketingziel mit der personalisierten Werbung stärker erreicht, als mit der rein demografischen. Die geringste Steigerung wurde in der Automobilbranche beim Marketingziel “Bekanntheit erhöhen” mit einem Wert von 20% gemessen, die höchste Steigerung ist bei der Bekanntheit von Lebensmitteln und Getränken feststellbar, wo die Kampagnen doppelt so erfolgreich waren.

5. 91% der Marketer sind mit dem ROI von Videomarketing zufrieden

In einer 2019 von Animoto durchgeführten Befragung von 500 Personen, die innerhalb eines Jahres vor der Umfrage Videos für Ihr Marketing eingesetzt haben, gaben 91% an mit dem ROI (Return on Invest) ihrer Videos zufrieden zu sein. Im Klartext bedeutet das, dass für die meisten Unternehmen, die Videomarketing einsetzen, das Verhältnis von Produktionskosten zu dem Nutzen des Marketings sehr zufriedenstellend ist.
Grund dafür ist zum einen die steigende Beliebtheit von Webvideos, aber auch die sinkenden Kosten in der Produktion. In einer Umfrage von wyzowl gaben 46% der Unternehmen, die 2019 mit Videomarketing angefangen haben an, dass der Hauptgrund für Ihren Einstieg in den Bereich in den sinkenden Produktionskosten liegt.

6. Youtube ist die am zweit-meisten besuchte Webseite in Deutschland (nach Google)

Der Amazon-Dienst “Alexa” steht nicht nur für den Sprach-Assistenten, sondern auch für eine spannende Webseite, die Nutzungsstatistiken aus dem gesamten Internet erstellt. Hier lässt sich auch jeden Monat erneut herausfinden, welche die meistbesuchten Webseiten in Deutschland sind. YouTube hält sich dabei schon lange wacker auf Platz 2, direkt hinter Google.

7. Videos erreichen auf Instagram 49% mehr Interaktion als Bilder

In einer Analyse von 5.9 Millionen Instagram-Posts zwischen dem 01.01 und 30.06.2019 kam man zu dem Ergebnis, dass Videobeiträge 49% mehr Interaktionen erreichen als Bilder. Unter Interaktion wird dabei die Summe aus Likes und Kommentaren verstanden.

Carousel-Beiträge erreichen ebenfalls mehr Interaktion als einzelne Bilder: Hier sind es 24.9% mehr.

Trotz dieser Daten machen Videos bisher nur einen sehr kleinen Teil auf Instagram aus. Lediglich 18% der untersuchten Posts enthielten ein Video, 14% waren Carousel-Beiträge, die übrigen 68% Einzelbilder.

Zudem viel auf, dass Profile mit einer höheren Reichweite deutlich mehr Videos einsetzen. Während bei den Beiträgen von Kanälen unter 1000 Followern nur 10% Videobeiträge sind, sind es bei denen von Kanälen mit 1-10 Millionen Followern 25%.

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